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Ausbildung als Baugeräteführer:in

1 Stellenangebot Info Gehalt
Dauer: 36 Monate
Einstiegsgehalt: Ungefähr 3.200 Euro
Ausbildungstyp: Klassische duale Ausbildung

Das machst du in der Ausbildung

  • Du fährst und bedienst Baugeräte wie Bagger, Kräne, Walzen oder Raupen.
  • Du transportierst Maschinen zur Baustelle und machst sie betriebsbereit.
  • Du sicherst Baustellen und sorgst für einen reibungslosen Ablauf.
  • Du wartest und pflegst die Geräte, erledigst kleinere Reparaturen.
  • Du misst Bauteile ein und überprüfst sie auf Funktion und Sicherheit.
  • Du wechselst bei Bedarf Anbaugeräte und rüstest Maschinen um.
  • Du dokumentierst Arbeiten und führst Wartungsprotokolle.
Ausbildung als Baugeräteführer:in

Fakten

Abschluss
Keiner
Art der Ausbildung
Klassische duale Ausbildung
Verkürzung möglich?
Ja.
Einstiegsgehalt
Ungefähr 3.200 Euro
Vergütung
Zwischen 1.080 und 1.500 Euro
Ausbildungsdauer
36 Monate

Der Beruf im Detail

Was erwartet dich in der Ausbildung zum/zur Baugeräteführer:in?

In der Ausbildung lernst du, wie du unterschiedlichste Baugeräte fachgerecht einsetzt und sicher steuerst. Du wirst direkt auf der Baustelle eingesetzt und arbeitest oft im Freien. Dabei lernst du nicht nur, wie du Maschinen wie Bagger oder Kräne bewegst, sondern auch, wie du die Baustelle sicherst, Geräte wartest und kleinere Reparaturen selbst durchführst. Auch theoretisches Wissen zu Technik, Physik, Mathematik und Arbeitsschutz wird vermittelt. Wenn du gerne praktisch arbeitest und dich für große Maschinen interessierst, bist du hier genau richtig.

Wie läuft die Ausbildung zum/zur Baugeräteführer:in ab?

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und findet im dualen System statt. Das bedeutet: Du arbeitest in einem Ausbildungsbetrieb und gehst parallel zur Berufsschule. In der Berufsschule lernst du sowohl allgemeinbildende Inhalte wie Deutsch, Wirtschafts- und Sozialkunde als auch berufsspezifische Themen kennen. Dazu gehören unter anderem die Einrichtung und Sicherung von Baustellen, das Führen und Warten von Baugeräten sowie das Lesen und Umsetzen von technischen Zeichnungen. Besonders praxisnah ist der Unterricht dank überbetrieblicher Lehrgänge, die meist in speziellen Bildungszentren stattfinden. Hier kannst du bestimmte Fertigkeiten intensiv trainieren, zum Beispiel das präzise Bedienen von Maschinen oder das Verladen und Umrüsten von Baugeräten. Auch der Umgang mit hydraulischen und pneumatischen Systemen ist Teil des Unterrichts.

Im zweiten Ausbildungsjahr legst du eine Zwischenprüfung ab, am Ende des dritten Jahres folgt dann die Abschlussprüfung.

Wie hoch ist das Gehalt als Baugeräteführer:in?

Während der Ausbildung erhältst du eine durchschnittliche Vergütung von 1.280 Euro. Nach der Ausbildung steigt dein Gehalt deutlich an. Je nach Betrieb, Erfahrung und Region verdienst du als ausgelernte:r Baugeräteführer:in anfangs um die 3.200 Euro im Monat. Falls dich die Durchschnitts- und Spitzengehälter oder regionale Unterschiede interessieren, findest du die wichtigsten Informationen auf unserer Seite rund ums Gehalt.

Was musst du mitbringen, um Baugeräteführer:in zu werden?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben, in der Praxis stellen jedoch viele Betriebe Bewerber:innen mit Haupt- oder mittlerem Schulabschluss ein. Du solltest technisches Verständnis, handwerkliches Geschick, Konzentrationsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein mitbringen. Mathe, Physik und Technik zählen zu den wichtigen Schulfächern für diesen Beruf. Wichtig sind auch eine gute körperliche Verfassung, Umsicht und ein sicheres Gefühl für Räume und Distanzen. Wer unter 18 ist, muss vor Ausbildungsbeginn eine ärztliche Erstuntersuchung nachweisen.

Wie sind die Aufstiegschancen als Baugeräteführer:in?

  • Du kannst dich zum/zur Baumaschinenmeister:in, Baumaschinenführer:in oder Techniker:in für Baumaschinentechnik weiterbilden und so mehr Verantwortung im Betrieb übernehmen.
  • Du hast die Möglichkeit, dich auf bestimmte Maschinen oder Einsatzbereiche zu spezialisieren, zum Beispiel im Spezialtiefbau oder als Kranführer:in.
  • Mit Erfahrung kannst du zum/zur Vorarbeiter:in oder Polier:in aufsteigen und leitende Aufgaben auf der Baustelle übernehmen.
  • Du kannst dich selbstständig machen, zum Beispiel mit einem eigenen Maschinenverleih oder Dienstleistungsunternehmen im Baubereich.
  • Auch Tätigkeiten in der Geräte- oder Einsatzplanung sind möglich, z. B. in größeren Bauunternehmen oder Planungsbüros.
  • Du kannst dich außerdem im Bereich Arbeitssicherheit oder Baustellenkoordination weiterqualifizieren und dort wichtige organisatorische Aufgaben übernehmen.

Einstieg Reality-Check

Fit in Mathe

Interesse an Technik

Fit in Bio, Chemie, Physik

Verantwortung übernehmen

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