Du möchtest Menschen dabei unterstützen, sich persönlich weiterzuentwickeln, und suchst nach einem Beruf mit Sinn? Dann ist das duale Studium Sozialpädagogik genau das Richtige für dich. Als angehende:r Sozialpädagog:in begleitest du Kinder, Jugendliche oder Erwachsene auf ihrem Bildungsweg – ganz gleich, ob in Schulen, sozialen Einrichtungen oder der Erwachsenenbildung.
Das duale Studium im Fach Pädagogik verbindet Theorie und Praxis und bereitet dich gezielt auf eine beratende oder unterrichtende Tätigkeit vor. Du lernst, wie du Menschen in verschiedenen Lebensphasen pädagogisch unterstützen kannst, sei es durch Bildungsarbeit, Beratung oder Freizeitgestaltung.
Zu den Studieninhalten zählen Erziehungstechniken, Didaktik, Psychologie, Soziologie, Kommunikationswissenschaften und teilweise auch Biologie. Auch Fächer wie Medienpädagogik, Kulturpädagogik und Sozialwissenschaften spielen eine wichtige Rolle. In vielen Studiengängen eignest du dir zusätzlich methodische, soziale und digitale Kompetenzen an, was ideal ist, um später in unterschiedlichsten Berufsfeldern zu arbeiten.
Dein Fokus liegt dabei nicht nur auf der Arbeit mit Kindern, sondern auch Jugendliche, Erwachsene oder Senior:innen können im Mittelpunkt deiner Tätigkeit stehen. Je nach persönlichem Interesse spezialisierst du dich beispielsweise auf frühkindliche Bildung, berufliche Bildung oder lebenslanges Lernen.
Das duale Studium zum Erzieher bzw. zur Erzieherin eröffnet dir zahlreiche Möglichkeiten: Du kannst in Jugendzentren, Schulen, Behinderteneinrichtungen, Kindergärten, Bildungseinrichtungen oder sogar in Museen und Kultureinrichtungen arbeiten. Auch ein Einsatz in der Natur- und Umweltpädagogik, in der Personalentwicklung oder im Bereich Wellness, Sport und Freizeit ist denkbar.
Mit dem Bachelorabschluss qualifizierst du dich zudem für einen Einstieg ins staatliche Schulsystem oder kannst später durch ein Masterstudium in die Forschung und Lehre wechseln. Kurzum: Wenn du Sozialpädagogin bzw. Sozialpädagoge werden willst, ist das duale Studium ein praxisnaher und vielseitiger Weg dorthin.
Eine Voraussetzung, um im Bereich Erziehung arbeiten zu können, ist das drei- bis vierjährige duale Studium. In dieser Zeit bist du sowohl an einer Hochschule als auch in einem Praxisbetrieb tätig – ein echtes Plus, denn so sammelst du schon während des Studiums wertvolle Berufserfahrung.
Die theoretischen Inhalte lernst du an der Hochschule, meist im Blockunterricht oder im wöchentlichen Wechsel mit den Praxiseinsätzen. Eine klassische Berufsschule wie bei einer rein schulischen Ausbildung gibt es in der Regel nicht, dafür finden regelmäßig Seminare, Vorlesungen und Übungen an der Hochschule statt. Zu den wichtigsten Fächern im Studium zählen:
Je nach Hochschule können außerdem Inhalte wie Projektmanagement, Sozialrecht, digitale Medien oder interkulturelle Pädagogik Teil des Lehrplans sein.
Ein großer Vorteil der dualen Ausbildung im Fach Sozialpädagogik ist, dass du dein Wissen direkt im Arbeitsalltag anwenden kannst. In der Praxis übernimmst du Schritt für Schritt Aufgaben, die auch später zu deinem Beruf gehören – zum Beispiel in Kindertagesstätten, Einrichtungen der Jugendhilfe oder der Erwachsenenbildung.
Das Studium ist meist in zwei große Prüfungsphasen unterteilt:
Ein Masterstudium ist im Anschluss möglich und bietet dir weiterführende Qualifikationen – etwa in Bildungsmanagement, Berufspädagogik oder Sozialer Arbeit. Ob ein Numerus Clausus (NC) für das duale Studium gilt, hängt von der Hochschule ab. Einige verlangen einen bestimmten Notendurchschnitt im (Fach-)Abitur, andere achten eher auf deine persönliche Eignung, eventuell durch ein Vorpraktikum oder ein Auswahlgespräch.
Du möchtest wissen, welches Gehalt dich während der Ausbildung im Durchschnitt erwartet? Auf unserer Seite rund ums Gehalt findest du alle wichtigen Informationen. Außerdem zeigen wir dir, mit welchem Gehalt du nach der Ausbildung rechnen kannst und welche regionalen Unterschiede möglich sind.
Wenn du Spaß am Kommunizieren hast und es liebst, Zusammenhänge leicht und anschaulich zu erklären, schlummert vielleicht ein Pädagoge oder Erzieher in dir. Für deinen späteren Beruf brauchst du viel Geduld. Die Zulassung zum Dualen Studium Sozialpädagogik setzt ein (Fach-)Abitur voraus. An einigen Hochschulen wird außerdem ein Vorpraktikum verlangt, in dem du deine berufliche Eignung testen und unter Beweis stellen konntest. Du solltest dich zudem darauf einstellen, möglicherweise zu einem hochschulinternen Auswahlverfahren eingeladen zu werden.
Nach dem dualen Studium zur Sozialpädagogin bzw. zum Sozialpädagogen hast du verschiedene Möglichkeiten, dich fachlich weiterzuentwickeln. Im Unterschied zur dualen Ausbildung zum Erzieher bzw. zur Erzieherin oder auch zur PiA, die beide stärker praktisch ausgerichtet sind, eröffnet dir der akademische Abschluss auch Wege in Lehre und Forschung.
Mit Interesse an Lehre und Forschung bietet sich eine Promotion im Bereich Erziehung an – zum Beispiel für eine Tätigkeit an Hochschulen.
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