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Duales Studium Sozialpädagogik

1 Stellenangebot Info Gehalt
Dauer: 42 Monate
Einstiegsgehalt: Ungefähr 3.750 Euro
Ausbildungstyp: Duales Studium

Das machst du in der Ausbildung

  • Im Dualen Studium Sozialpädagogik steht die Persönlichkeitsentwicklung und Bildung von Kindern und Erwachsenen jeden Alters im Mittelpunkt.
  • Du wirst für eine beratende oder unterrichtende Tätigkeit vorbereitet – besonders im Zusammenspiel mit Schulen, sozialen Einrichtungen und pädagogischen Institutionen.
  • Fächer wie Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Pädagogik und Didaktik haben einen festen Platz auf deinem Studienplan.
  • Außerdem nimmst du an Vorlesungen und Seminaren in Psychologie, Sozialwissenschaften, Soziologie und Anthropologie teil.
  • Der Studiengänge rund um deine Ausbildung im Fach Sozialpädagogik vermitteln dir auch methodische, soziale und kommunikative Kompetenzen, zum Beispiel Präsentationstechniken oder den professionellen Umgang mit digitalen Medien.
Duales Studium Sozialpädagogik

Fakten

Abschluss
Fachhochschulreife
Art der Ausbildung
Duales Studium
Verkürzung möglich?
Ja.
Einstiegsgehalt
Ungefähr 3.750 Euro
Vergütung
Zwischen 900 und 1.000 Euro
Ausbildungsdauer
42 Monate

Der Beruf im Detail

Was erwartet dich in dem Job als Sozialpädagog:in?

Du möchtest Menschen dabei unterstützen, sich persönlich weiterzuentwickeln, und suchst nach einem Beruf mit Sinn? Dann ist das duale Studium Sozialpädagogik genau das Richtige für dich. Als angehende:r Sozialpädagog:in begleitest du Kinder, Jugendliche oder Erwachsene auf ihrem Bildungsweg – ganz gleich, ob in Schulen, sozialen Einrichtungen oder der Erwachsenenbildung.

Das duale Studium im Fach Pädagogik verbindet Theorie und Praxis und bereitet dich gezielt auf eine beratende oder unterrichtende Tätigkeit vor. Du lernst, wie du Menschen in verschiedenen Lebensphasen pädagogisch unterstützen kannst, sei es durch Bildungsarbeit, Beratung oder Freizeitgestaltung.

Zu den Studieninhalten zählen Erziehungstechniken, Didaktik, Psychologie, Soziologie, Kommunikationswissenschaften und teilweise auch Biologie. Auch Fächer wie Medienpädagogik, Kulturpädagogik und Sozialwissenschaften spielen eine wichtige Rolle. In vielen Studiengängen eignest du dir zusätzlich methodische, soziale und digitale Kompetenzen an, was ideal ist, um später in unterschiedlichsten Berufsfeldern zu arbeiten.

Dein Fokus liegt dabei nicht nur auf der Arbeit mit Kindern, sondern auch Jugendliche, Erwachsene oder Senior:innen können im Mittelpunkt deiner Tätigkeit stehen. Je nach persönlichem Interesse spezialisierst du dich beispielsweise auf frühkindliche Bildung, berufliche Bildung oder lebenslanges Lernen.

Das duale Studium zum Erzieher bzw. zur Erzieherin eröffnet dir zahlreiche Möglichkeiten: Du kannst in Jugendzentren, Schulen, Behinderteneinrichtungen, Kindergärten, Bildungseinrichtungen oder sogar in Museen und Kultureinrichtungen arbeiten. Auch ein Einsatz in der Natur- und Umweltpädagogik, in der Personalentwicklung oder im Bereich Wellness, Sport und Freizeit ist denkbar.

Mit dem Bachelorabschluss qualifizierst du dich zudem für einen Einstieg ins staatliche Schulsystem oder kannst später durch ein Masterstudium in die Forschung und Lehre wechseln. Kurzum: Wenn du Sozialpädagogin bzw. Sozialpädagoge werden willst, ist das duale Studium ein praxisnaher und vielseitiger Weg dorthin.

Wie läuft das Studium zur/zum Sozialpädagogin bzw. Sozialpädagogen ab?

Eine Voraussetzung, um im Bereich Erziehung arbeiten zu können, ist das drei- bis vierjährige duale Studium. In dieser Zeit bist du sowohl an einer Hochschule als auch in einem Praxisbetrieb tätig – ein echtes Plus, denn so sammelst du schon während des Studiums wertvolle Berufserfahrung.

Die theoretischen Inhalte lernst du an der Hochschule, meist im Blockunterricht oder im wöchentlichen Wechsel mit den Praxiseinsätzen. Eine klassische Berufsschule wie bei einer rein schulischen Ausbildung gibt es in der Regel nicht, dafür finden regelmäßig Seminare, Vorlesungen und Übungen an der Hochschule statt. Zu den wichtigsten Fächern im Studium zählen:

  • Erziehungswissenschaften
  • Pädagogik und Didaktik
  • Psychologie
  • Soziologie
  • Kommunikationswissenschaft
  • Bildungswissenschaft
  • ggf. Biologie, Ethik oder Medienpädagogik

Je nach Hochschule können außerdem Inhalte wie Projektmanagement, Sozialrecht, digitale Medien oder interkulturelle Pädagogik Teil des Lehrplans sein.

Ein großer Vorteil der dualen Ausbildung im Fach Sozialpädagogik ist, dass du dein Wissen direkt im Arbeitsalltag anwenden kannst. In der Praxis übernimmst du Schritt für Schritt Aufgaben, die auch später zu deinem Beruf gehören – zum Beispiel in Kindertagesstätten, Einrichtungen der Jugendhilfe oder der Erwachsenenbildung.

Das Studium ist meist in zwei große Prüfungsphasen unterteilt:

  • Erste Prüfungen finden oft am Ende des dritten oder vierten Semesters statt. Hier wirst du vor allem in den Grundlagenfächern wie Erziehungswissenschaften, Didaktik und Sozialwissenschaften geprüft.
  • Die zweite Prüfungsphase folgt zum Abschluss des Studiums und beinhaltet vor allem Prüfungen in deinen Vertiefungsfächern. Zusätzlich schreibst du eine Bachelorarbeit. Mit Bestehen erhältst du den akademischen Grad Bachelor of Arts (B.A.).

Ein Masterstudium ist im Anschluss möglich und bietet dir weiterführende Qualifikationen – etwa in Bildungsmanagement, Berufspädagogik oder Sozialer Arbeit. Ob ein Numerus Clausus (NC) für das duale Studium gilt, hängt von der Hochschule ab. Einige verlangen einen bestimmten Notendurchschnitt im (Fach-)Abitur, andere achten eher auf deine persönliche Eignung, eventuell durch ein Vorpraktikum oder ein Auswahlgespräch.

Wie hoch ist das Gehalt?

Du möchtest wissen, welches Gehalt dich während der Ausbildung im Durchschnitt erwartet? Auf unserer Seite rund ums Gehalt findest du alle wichtigen Informationen. Außerdem zeigen wir dir, mit welchem Gehalt du nach der Ausbildung rechnen kannst und welche regionalen Unterschiede möglich sind.

Was musst du mitbringen?

Wenn du Spaß am Kommunizieren hast und es liebst, Zusammenhänge leicht und anschaulich zu erklären, schlummert vielleicht ein Pädagoge oder Erzieher in dir. Für deinen späteren Beruf brauchst du viel Geduld. Die Zulassung zum Dualen Studium Sozialpädagogik setzt ein (Fach-)Abitur voraus. An einigen Hochschulen wird außerdem ein Vorpraktikum verlangt, in dem du deine berufliche Eignung testen und unter Beweis stellen konntest. Du solltest dich zudem darauf einstellen, möglicherweise zu einem hochschulinternen Auswahlverfahren eingeladen zu werden.

Wie sind die Aufstiegschancen als Sozialpädagog:in?

Nach dem dualen Studium zur Sozialpädagogin bzw. zum Sozialpädagogen hast du verschiedene Möglichkeiten, dich fachlich weiterzuentwickeln. Im Unterschied zur dualen Ausbildung zum Erzieher bzw. zur Erzieherin oder auch zur PiA, die beide stärker praktisch ausgerichtet sind, eröffnet dir der akademische Abschluss auch Wege in Lehre und Forschung.

  • Du kannst dich in Bereichen wie frühkindlicher Bildung, kulturpädagogischen Konzepten oder Umweltpädagogik fortbilden lassen.
  • Ein Masterstudium (z. B. Bildungsmanagement oder Berufspädagogik) schafft zusätzliche Karrierechancen.

Mit Interesse an Lehre und Forschung bietet sich eine Promotion im Bereich Erziehung an – zum Beispiel für eine Tätigkeit an Hochschulen.

Einstieg Reality-Check

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