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Ausbildung zum /zur Fachinformatiker:in

32 Stellenangebote Info Gehalt
Dauer: 36 Monate
Einstiegsgehalt: Ungefähr 3.700 Euro
Ausbildungstyp: Klassische duale Ausbildung

Das machst du in der Ausbildung

  • In deinem Arbeitsalltag entwickelst du individuelle Softwarelösungen oder kümmerst dich um die Einrichtung moderner IT-Systeme.
  • Zudem analysierst du auftretende Fehlerquellen und sorgst mit gezielten Maßnahmen für deren Behebung.
  • Du stehst Kolleg:innen bei technischen Fragen beratend zur Seite und unterstützt sie bei der optimalen Nutzung ihrer digitalen Arbeitsmittel.
  • Außerdem übernimmst du die Schulung von Nutzer:innen, damit sie sicher mit neuen Programmen und Anwendungen umgehen können.
Ausbildung zum/zur Fachinformatiker:in

Fakten

Abschluss
Mittlerer Schulabschluss
Art der Ausbildung
Klassische duale Ausbildung
Verkürzung möglich?
Ja.
Einstiegsgehalt
Ungefähr 3.700 Euro
Vergütung
Zwischen 700 und 1.470 Euro
Ausbildungsdauer
36 Monate

Der Beruf im Detail

Was erwartet dich in der Ausbildung zum/zur Fachinformatiker:in?

Als Fachinformatiker:in arbeitest du an der spannenden Schnittstelle zwischen Technik und Anwendung. Je nach Fachrichtung entwickelst du Softwarelösungen, konzipierst Datenbanken, richtest Netzwerke ein oder analysierst komplexe Datenprozesse. Du bringst dein technisches Know-how ein, um digitale Systeme weiterzuentwickeln und an die Bedürfnisse von Nutzer:innen anzupassen. Dabei bist du in ganz unterschiedlichen Branchen gefragt, etwa bei IT-Dienstleistern, Industrieunternehmen, Behörden oder im Gesundheitswesen. Darüber hinaus wirkst du aktiv an der Planung, Umsetzung und Dokumentation umfangreicher IT-Projekte mit und bist verantwortlich für deren technischen Erfolg. Du unterstützt interne Unternehmensprozesse ebenso wie kundenspezifische Anforderungen und sorgst für reibungslose Abläufe.

Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung, Cloud-Technologien und Automatisierung gewinnen deine Aufgaben zusätzlich an Bedeutung – egal ob du in einem agilen Start-up arbeitest, in einem mittelständischen Betrieb oder einem internationalen Konzern. Mit deinem Fachwissen trägst du entscheidend dazu bei, dass Arbeitsprozesse effizient gestaltet, Systeme zuverlässig betrieben und innovative Technologien sicher in bestehende Strukturen integriert werden können. Auch das Thema IT-Sicherheit spielt dabei eine immer größere Rolle.

Wie läuft die Ausbildung zum/zur Fachinformatiker:in ab?

Die dreijährige duale Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre und ist als duales System angelegt, das eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis ermöglicht. Während dieser Zeit sammelst du nicht nur wichtige Berufserfahrung, sondern erhältst auch fundiertes Fachwissen in der Berufsschule.

  • Praxis im Betrieb: In deinem Ausbildungsbetrieb lernst du, wie Projekte professionell geplant, umgesetzt und dokumentiert werden. Du betreust bestehende Systeme, führst Fehleranalysen durch und kommunizierst mit Kund:innen, um ihre Anforderungen bestmöglich umzusetzen. Je nach Betrieb arbeitest du auch im Support oder an Entwicklungsaufgaben mit.
  • Theorie in der Berufsschule: Der Berufsschulunterricht umfasst neben klassischen Informatikthemen auch Fächer wie Mathematik, Deutsch, Englisch und Wirtschaft. In einigen Bundesländern werden zudem Module zu Datenschutz, IT-Sicherheit oder Projektmanagement vermittelt. Der Unterricht findet je nach Bundesland entweder blockweise oder an ein bis zwei festen Tagen pro Woche statt.

Besonders leistungsstarke Auszubildende oder Bewerber:innen mit entsprechender Vorbildung können die Ausbildungsdauer auf 2 bis 2,5 Jahre verkürzen, sofern die betrieblichen und schulischen Leistungen stimmen.

Wie hoch ist das Gehalt als Fachinformatiker:in?

Wenn du deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hast, geht es auch finanziell richtig los: Du kannst mit einem monatlichen Bruttogehalt von rund 3.700 Euro rechnen. Je nach Branche, Bundesland und Unternehmensgröße kann dieser Betrag variieren. Fachinformatiker:innen mit Spezialisierung und Verantwortung verdienen bis zu 4.760 Euro brutto im Monat. Mehr zum Gehalt als Fachinformatiker:in erfährst du auf unserer Seite rund ums Gehalt.

Was musst du mitbringen, um Fachinformatiker:in zu werden?

Für den Beruf Fachinformatiker:in ist ein ausgeprägtes technisches Interesse eine Grundvoraussetzung. Du solltest nicht nur gerne am Computer arbeiten, sondern auch Spaß daran haben, tief in die technischen Abläufe einzutauchen und die Funktionsweise moderner IT-Systeme zu verstehen. Besonders wichtig ist die Bereitschaft, dich kontinuierlich mit neuen Technologien, Programmiersprachen und digitalen Anwendungen auseinanderzusetzen. Dabei geht es nicht nur darum, diese anzuwenden, sondern auch kritisch zu hinterfragen und eigenständig anzupassen. Deine Fähigkeit, analytisch zu denken, wird im Berufsalltag oft auf die Probe gestellt. Du wirst regelmäßig mit komplexen technischen Fragestellungen und Fehlerquellen konfrontiert, die du strukturiert analysieren und zielgerichtet lösen musst. Ein gutes mathematisches Verständnis sowie ein hohes Maß an Abstraktionsvermögen helfen dir dabei. Gleichzeitig brauchst du Ausdauer und Geduld – besonders dann, wenn du lange an einem Problem tüftelst oder einen hartnäckigen Fehler im Code suchst.

Da du in der Regel im Team arbeitest, ist auch deine soziale Kompetenz gefragt. Du solltest in der Lage sein, klar zu kommunizieren, konstruktiv mit Kolleg:innen zusammenzuarbeiten und dich in gemeinsame Projekte einzubringen. Dabei spielen Verlässlichkeit und ein respektvoller Umgang eine ebenso große Rolle wie die Bereitschaft, auf andere Meinungen einzugehen und gemeinsam nach der besten Lösung zu suchen. Weil die IT-Welt einem ständigen Wandel unterliegt, ist Flexibilität besonders wichtig. Du wirst regelmäßig neue Tools, Systeme oder Arbeitsweisen kennenlernen und musst bereit sein, dich darauf einzulassen. Wer in diesem Beruf erfolgreich sein möchte, sollte also offen für Neues sein, sich regelmäßig weiterbilden und mit Begeisterung dazulernen – ob durch Onlinekurse, Fachliteratur oder den Austausch mit erfahrenen Kolleg:innen.

Ein mittlerer Bildungsabschluss reicht in der Regel für die Bewerbung aus. Dennoch bevorzugen viele Ausbildungsbetriebe Bewerber:innen mit (Fach-)Abitur, insbesondere wenn gute Leistungen in Mathematik, Informatik und Englisch nachgewiesen werden können. Auch eine klare Ausdrucksweise und sorgfältige Arbeitsweise sind Pluspunkte, die dich für die Ausbildung qualifizieren.

 

Wie sind die Aufstiegschancen als Fachinformatiker:in?

Nach der Ausbildung zum Fachinformatiker oder zur Fachinformatikerin stehen dir zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten offen. Du kannst zum Beispiel eine berufliche Weiterbildung anstreben – etwa zum/zur IT-Spezialist:in, Systemadministrator:in oder Netzwerkadministrator:in. Solche Qualifikationen erhöhen nicht nur deine Chancen auf verantwortungsvollere Aufgaben, sondern wirken sich meist auch positiv auf dein Gehalt aus.

Wenn du den akademischen Weg bevorzugst, bietet sich ein Studium an. Häufig entscheiden sich ehemalige Auszubildende für Informatik oder verwandte Fachrichtungen wie Wirtschaftsinformatik, Medieninformatik oder IT-Sicherheit. Viele Hochschulen rechnen dir Teile deiner Ausbildung an, was dir den Einstieg erleichtert. Darüber hinaus hast du die Möglichkeit, dich auf bestimmte Themenbereiche zu spezialisieren – beispielsweise auf Datenanalyse, Cloud-Computing, Künstliche Intelligenz oder IT-Sicherheit. Gerade in Zeiten der Digitalisierung sind solche Expert:innen sehr gefragt. Auch ein berufsbegleitendes Studium oder Zertifikatslehrgänge bei anerkannten IT-Akademien können dir helfen, dich gezielt weiterzuentwickeln und deine Karriere voranzubringen.

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