Merken

Gehalt als Fachpraktiker:in für Maler und Lackierer

Dauer: 36 Monate
Einstiegsgehalt: ca. 2.700 Euro
Ausbildungstyp: Klassische duale Ausbildung

Ausbildungsvergütung als Fachpraktiker:in für Maler und Lackierer abhängig von der Ausbildungsstätte

Während deiner Ausbildung hängt dein Gehalt davon ab, ob du in einem Betrieb oder in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation ausgebildet wirst. In einem Handwerksbetrieb bekommst du eine klassische Ausbildungsvergütung, die sich an tariflichen Vereinbarungen orientiert. Im ersten Ausbildungsjahr verdienst du etwa 800 Euro brutto im Monat, im zweiten Jahr steigt dein Gehalt auf rund 885 Euro und im dritten Ausbildungsjahr kannst du mit etwa 1.050 Euro rechnen. Wenn du deine Ausbildung in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation machst, erhältst du hingegen keine klassische Ausbildungsvergütung. Stattdessen bekommst du finanzielle Unterstützung durch einen Rehabilitationsträger, beispielsweise in Form von Ausbildungsgeld oder Übergangsgeld. Die Höhe dieser Leistungen hängt von deinem individuellen Anspruch und deiner Lebenssituation ab.

Welches Lohnniveau erwartet dich nach dem Abschluss?

Nach deinem erfolgreichen Abschluss steigst du mit einem monatlichen Bruttogehalt von etwa 2.700 Euro ins Berufsleben ein. Im Durchschnitt verdienen Fachpraktiker:innen für Maler und Lackierer rund 3.100 Euro. Mit zunehmender Berufserfahrung und bei entsprechender Spezialisierung sind sogar Spitzengehälter von über 3.400 Euro möglich.

Regionale Gehaltsunterschiede als Fachpraktiker:in für Maler und Lackierer

Wie viel du tatsächlich verdienst, hängt auch davon ab, in welchem Bundesland du arbeitest. Die Gehälter variieren regional zum Teil deutlich. Am besten verdienen Fachpraktiker:innen für Maler und Lackierer in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichen Bruttogehalt von rund 3.220 Euro pro Monat. Am wenigsten verdienen Fachpraktiker:innen hingegen in Mecklenburg-Vorpommern, wo das durchschnittliche Monatsgehalt bei knapp 2.650 Euro liegt. Im Schnitt beträgt die Differenz zwischen Ost- und Westdeutschland rund 500 Euro im Monat. Das sind etwa 6.000 Euro im Jahr.

Diese Zahlen zeigen: Es lohnt sich, bei der Berufswahl auch einen Blick auf die regionale Verdienstsituation zu werfen. Nutze unserer interaktiven Deutschlandkarte, um den Überblick zu behalten:

Your browser does not support SVG

---------------
Weiterführende Infos zum Artikel
- Datenbasis: Sämtliche Berechnungen in diesem Artikel basieren auf aktuellen Forschungsdaten (Bundesinstitut für Berufsbildung/BIBB und Bundesagentur für Arbeit).
- Beispielcharakter: Alle Berechnungen haben Beispielcharakter - ein rechtlicher Anspruch auf genannte Lohnniveaus ist hieraus nicht ableitbar.
- Brutto/Netto: Bei den genannten Gehaltsangaben handelt es sich um Brutto-Werte.
---------------