Da es sich bei der Ausbildung zur Kaufmännischen Assistenz im Bereich Büro und Sekretariat um eine rein schulische Ausbildung handelt, erhältst du in der Regel keine Vergütung. Dennoch gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie du dich während dieser Zeit finanziell absichern kannst. Unter bestimmten Voraussetzungen kannst du Schüler:innen-BAföG beantragen, das nicht zurückgezahlt werden muss. Wenn du nicht mehr zu Hause wohnst, kann auch ein Anspruch auf Wohngeld bestehen. Zusätzlich erhalten deine Eltern in der Regel weiterhin du Kindergeld, solange du dich in der Ausbildung befindest. Einige Schulen oder Bundesländer bieten zudem eigene Förderprogramme oder Zuschüsse an. So lässt sich die Büroassistent:inen-Ausbildung auch ohne Ausbildungsgehalt gut bewältigen – vorausgesetzt, du informierst dich frühzeitig über deine Optionen.
Nach deiner schulischen Ausbildung zur Kaufmännischen Assistenz im Bereich Büro und Sekretariat kannst du mit einem soliden Einstieg rechnen. Das Büroassistent:innen-Gehalt liegt zu Beginn bei monatlich 2.845 Euro brutto. Im bundesweiten Durchschnitt verdienen Büroassistent:innen etwa 3.627 Euro brutto pro Monat. Mit zunehmender Berufserfahrung, zusätzlichen Qualifikationen oder mehr Verantwortung sind sogar bis zu 4.725 Euro brutto im Monat möglich.
Ein Blick auf die Gehälter in den verschiedenen Bundesländern zeigt, dass der Standort durchaus eine Rolle spielt. Daher ist spannend, wie viel Geld du als Kaufmännische Assistenz in den jeweiligen Bundesländern verdient. Diese Ergebnisse haben wir gesammelt: Platz eins belegt aktuell das Land Hamburg, wo es pro Monat durchschnittlich 4.189 Euro brutto zu verdienen gibt. Wie viel von dem Büroassistent:innen-Gehalt netto übrig bleibt, hängt von Steuerklasse, Bundesland, Kirchensteuerpflicht und Krankenversicherung ab. Auch Berlin und Hessen liegen mit 3.936 Euro bzw. 3.946 Euro über dem Bundesdurchschnitt. Am unteren Ende der Skala befinden sich Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Sachsen-Anhalt, wo die Durchschnittsgehälter zwischen 2.998 und 3.119 Euro liegen. Dennoch gilt: Auch in Regionen mit zunächst niedrigerem Einkommen bieten sich durch Berufserfahrung und gezielte Weiterbildung langfristig gute Entwicklungsmöglichkeiten.
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Weiterführende Infos zum Artikel
- Datenbasis: Sämtliche Berechnungen in diesem Artikel basieren auf aktuellen Forschungsdaten (Bundesinstitut für Berufsbildung/BIBB und Bundesagentur für Arbeit).
- Beispielcharakter: Alle Berechnungen haben Beispielcharakter - ein rechtlicher Anspruch auf genannte Lohnniveaus ist hieraus nicht ableitbar.
- Brutto/Netto: Bei den genannten Gehaltsangaben handelt es sich um Brutto-Werte.
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