Während der Ausbildung zum Modedesigner oder zur Modedesignerin erhältst du in der Regel kein festes Ausbildungsgehalt. Der Grund: Es handelt sich um eine rein schulische Ausbildung – und die wird meist nicht vergütet. Das klingt im ersten Moment vielleicht ernüchternd, aber keine Sorge: In den zweieinhalb Jahren sammelst du wertvolle praktische und theoretische Erfahrungen, die dir den Einstieg ins Berufsleben deutlich erleichtern. Um deine finanzielle Situation etwas aufzubessern, kann ein Minijob helfen. Zusätzlich besteht eventuell Anspruch auf Schüler-BAföG oder andere staatliche Unterstützung – das solltest du auf jeden Fall prüfen.
Klar, eine schulische Ausbildung kann zwischendurch ganz schön herausfordernd sein – da heißt es durchhalten. Umso erfreulicher ist es, dass sich dein Einsatz später auch finanziell bemerkbar macht. Denn mit deinem Abschluss und dem erworbenen Know-how legst du den Grundstein für ein solides Einkommen. Als Modedesigner:in liegt dein Einstiegsgehalt nach der Ausbildung bei rund 3.390 Euro brutto im Monat. Wer besonders viel Erfahrung mitbringt oder in einer gut zahlenden Region oder Branche landet, kann sogar bis zu 4.327 Euro verdienen.
Nach der Ausbildung im Modedesign und einigen Jahren Berufserfahrung liegt das monatliche Gehalt durchschnittlich bei etwa 3.830 Euro brutto. Allerdings gibt es regional deutliche Unterschiede – und genau hier kann es für dich spannend werden. Denn je nachdem, in welchem Bundesland du arbeitest, kann dein Gehalt mehrere Hundert Euro über oder unter dem Durchschnitt liegen.
Beispielhafte Unterschiede zwischen Ost und West: Während du in Baden-Württemberg mit rund 4.010 Euro im Monat rechnen kannst, sind es in Mecklenburg-Vorpommern durchschnittlich nur etwa 3.293 Euro. Das ist ein Unterschied von über 700 Euro – pro Monat! Auch Thüringen, Sachsen oder Sachsen-Anhalt liegen unter dem bundesweiten Durchschnitt. Höhere Gehälter findest du dagegen neben Baden-Württemberg auch in Hessen (3.983 Euro), Hamburg (3.947 Euro) und Bayern (3.914 Euro).
Diese regionalen Unterschiede hängen unter anderem mit der Branchenstruktur, der Wirtschaftskraft und den Lebenshaltungskosten in den jeweiligen Bundesländern zusammen. Grundsätzlich gilt: In wirtschaftsstarken Regionen mit einer gut ausgebauten Mode- oder Textilindustrie sind die Chancen auf ein überdurchschnittliches Gehalt für Modedesigner:innen besonders gut.
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Weiterführende Infos zum Artikel
- Datenbasis: Sämtliche Berechnungen in diesem Artikel basieren auf aktuellen Forschungsdaten (Bundesinstitut für Berufsbildung/BIBB und Bundesagentur für Arbeit).
- Beispielcharakter: Alle Berechnungen haben Beispielcharakter - ein rechtlicher Anspruch auf genannte Lohnniveaus ist hieraus nicht ableitbar.
- Brutto/Netto: Bei den genannten Gehaltsangaben handelt es sich um Brutto-Werte.
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