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Fachkraft – Küche

Dauer: 2 Jahre
Einstiegsgehalt: ca. 2.460 Euro
Ausbildungstyp: Duale Ausbildung

Das machst du in der Ausbildung zur Fachkraft – Küche

  • Warenannahme, Kontrolle und Lagerung von Lebensmitteln
  • Zubereitung einfacher Speisen wie Suppen, Soßen, Gemüsegerichte, Fleisch, Fisch
  • Anrichten und Garnieren von Salaten, Desserts und Sättigungsbeilagen
  • Einsetzen von Küchengeräten, Einsatz von Garverfahren und Arbeitstechniken
  • Vor- und Nachbereitung der Küche, Einsatz im Servicebereich
  • Einhaltung von Hygiene- und Nachhaltigkeitsvorschriften

Fakten

Abschluss
Hauptschulabschluss
Art der Ausbildung
Duale Ausbildung
Verkürzung möglich?
Nein.
Einstiegsgehalt
ca. 2.460 Euro
Vergütung
zwischen 880–1.300 Euro
Ausbildungsdauer
2 Jahre

Der Beruf im Detail

Was erwartet dich in der Ausbildung zur Küchenfachkraft?

Als Küchenfachkraft bist du die wichtige Unterstützung in jedem gastronomischen Betrieb. Du lernst praxisnahes Kochen ohne übermäßige Theorie und bekommst einen umfassenden Einblick in die Abläufe einer professionellen Küche – von der Vorbereitung über die Zubereitung bis hin zum Anrichten. Im Fokus stehen Basisfertigkeiten wie das sorgfältige Verarbeiten von frischen Zutaten, das fachgerechte Zubereiten und Anrichten von Speisen sowie das Einhalten strenger Hygienevorschriften.

Darüber hinaus wirst du in nachhaltige Arbeitsweisen eingeführt, lernst, Lebensmittel zu bewerten und Reste sinnvoll zu verwerten. Du übst den Umgang mit verschiedenen Kochtechniken und lernst, wie du Arbeitsprozesse im Team effizient organisierst und zeitlich planst. Auch das richtige Lagern und Konservieren von Lebensmitteln, das Einsetzen moderner Küchengeräte und das Mitwirken bei einfachen Menüplänen sind Teil der Ausbildung.

Wie läuft die Ausbildung zur Küchenfachkraft ab?

Die Ausbildung verläuft dual: Betrieb und Berufsschule wechseln sich in regelmäßigen Blöcken ab, sodass du theoretisches Wissen direkt in der Praxis anwenden kannst. Es gibt eine Zwischenprüfung im dritten Halbjahr, bei der deine bisherigen Kenntnisse und Fertigkeiten abgefragt werden. Am Ende folgt die Abschlussprüfung mit drei Prüfungsbereichen: einem schriftlichen Teil, einer praktischen Arbeitsaufgabe und einem abschließenden Fachgespräch. Inhalte sind unter anderem Speisenplanung, Lagerhaltung, Lebensmittelkunde, Hygiene, Wirtschafts- und Sozialkunde sowie rechtliche Grundlagen im Gastgewerbe.

Die Berufsschule vermittelt außerdem – je nach Region – auch digitale Kompetenz und führt dich in Themen wie nachhaltige Betriebsführung, Gästeorientierung und moderne Küchentechnik ein. Zusätzlich lernst du die Grundlagen der Kalkulation und wie du mit digitalen Bestellsystemen arbeitest, was dir den Einstieg in unterschiedliche gastronomische Betriebe erleichtert.

Wie hoch ist das Gehalt als Küchenfachkraft?

Als ausgebildete Fachkraft für die Küche erwartet dich ein Einstiegsgehalt von rund 2.460 Euro brutto im Monat. In Spitzenpositionen sind sogar bis zu 3.410 Euro möglich. Möchtest du genau wissen, wie sich das Gehalt entwickelt und welche Unterschiede es in den einzelnen Bundesländern gibt? Dann wirf unbedingt einen Blick auf unsere ausführliche Seite rund ums Gehalt.

Was musst du mitbringen, um Küchenfachkraft zu werden?

Du brauchst Freude am Kochen, körperliche Belastbarkeit und Stressresistenz, denn der Arbeitsalltag in einer professionellen Küche kann hektisch und körperlich fordernd sein. Teamfähigkeit ist ebenso entscheidend, da du eng mit Kolleg:innen zusammenarbeitest und Abläufe reibungslos koordiniert werden müssen. Ein gutes Augenmerk auf Hygiene und Sauberkeit ist unverzichtbar, denn du trägst Verantwortung für die Gesundheit der Gäste und die Qualität der Speisen. Außerdem solltest du handwerkliches Geschick mitbringen, um mit verschiedenen Küchengeräten sicher umzugehen und präzise Arbeitsschritte durchzuführen.

Hilfreich sind auch ein gutes Zeitmanagement und Organisationstalent, da mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigt werden. Deutschkenntnisse mindestens auf dem Niveau B2 sind vorteilhaft, weil du nicht nur mit Gästen und Kolleg:innen kommunizierst, sondern auch Anweisungen verstehen, Bestellungen aufnehmen und Rezepte korrekt umsetzen musst. Wer darüber hinaus Belastbarkeit im Umgang mit Stresssituationen mitbringt und auch in Stoßzeiten die Ruhe bewahrt, hat beste Voraussetzungen für diesen Beruf.

Wie sind die Aufstiegschancen als Küchenfachkraft?

Du kannst nach der Ausbildung ein zusätzliches Jahr dranhängen und den Abschluss als Koch oder Köchin erwerben. Mit diesem zusätzlichen Jahr erweiterst du dein Wissen um anspruchsvollere Kochtechniken, Menüplanung und betriebswirtschaftliche Grundlagen. Danach sind vielfältige Weiterbildungen möglich, zum Beispiel zum geprüften Küchenmeister oder zur Küchenmeisterin, zum Fachwirt oder zur Fachwirtin im Gastgewerbe oder sogar zur staatlich geprüften Fachkraft für Ernährung und Hauswirtschaft.

 Außerdem kannst du dich in speziellen Bereichen wie Gemeinschaftsverpflegung, Diätküche oder nachhaltige Gastronomie fortbilden und so dein berufliches Profil weiter schärfen. Mit entsprechender Erfahrung besteht auch die Möglichkeit, Führungspositionen in Hotels, Restaurants oder Kantinen zu übernehmen oder sich mit einem eigenen Betrieb selbstständig zu machen.

Einstieg Reality-Check

Gutes Ausdrucksvermögen

Organisationstalent

Helfer-Mentalität

IT Kenntnisse

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