Als Kanalbauer:in im Bereich Infrastrukturtechnik sorgst du dafür, dass unterirdische Leitungs- und Entwässerungssysteme sicher funktionieren. Du verlegst Kanäle, setzt Schächte und arbeitest mit schweren Maschinen und präziser Messtechnik. Neben dem Bau neuer Systeme gehören auch die Wartung und Sanierung bestehender Anlagen zu deinen Aufgaben. Deine Arbeit ist wichtig für den Umweltschutz und für die Funktionsfähigkeit der städtischen Infrastruktur.
Deine Arbeit trägt dazu bei, Umweltschutz und eine funktionierende städtische Infrastruktur zu gewährleisten – ob in Wohngebieten, Industrieanlagen oder entlang wichtiger Verkehrswege. Dabei arbeitest du eng mit anderen Gewerken zusammen und sorgst dafür, dass alles reibungslos koordiniert wird.
Die Ausbildung zur Kanalbauer:in im Bereich Infrastrukturtechnik dauert in der Regel drei Jahre. Sie findet dual statt, das heißt, du verbringst Zeit im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr lernst du die Grundlagen des Bauhandwerks – so etwa Vermessung, Arbeitssicherheit und Materialkunde. Im dritten Jahr liegt der Fokus auf dem Spezialgebiet Kanalbau. Du lernst, wie du Baugruben sicherst, Rohre verlegst und Entwässerungssysteme instand hältst. Prüfungen am Ende des zweiten und dritten Jahres zeigen dir, wie gut du vorbereitet bist.
In der Ausbildung zum Kanalbauer bzw. zur Kanalbauerin im Bereich Infrastrukturtechnik verdienst du überdurchschnittlich gut. Im dritten Lehrjahr kannst du bis zu 1.550 Euro monatlich erhalten. Nach deinem Abschluss liegt das Einstiegsgehalt bei rund 3.200 Euro brutto. Mit Erfahrung steigt dein Verdienst auf durchschnittlich 3.500 Euro – in manchen Regionen und Betrieben sogar bis zu 3.900 Euro. Weitere Infos findest du auf der Seite rund ums Gehalt.
Für die Ausbildung solltest du körperlich fit sein und kein Problem damit haben, bei jedem Wetter draußen zu arbeiten. Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick sind wichtig, um Maschinen und Werkzeuge sicher zu bedienen. Sorgfalt und ein Bewusstsein für Arbeitssicherheit spielen eine große Rolle, da du häufig in tiefen Gräben und Schächten arbeitest.
Teamfähigkeit ist ebenfalls gefragt, denn auf der Baustelle koordinierst du dich mit verschiedenen Gewerken. Ein Hauptschulabschluss genügt in der Regel, mit einem Realschulabschluss verbessern sich deine Chancen auf einen Ausbildungsplatz.
Nach deiner Ausbildung zum/zur Kanalbauer:in in der Infrastrukturtechnik kannst du dich fachlich weiterentwickeln – zum Beispiel zum/zur Polier:in oder zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice. Auch Weiterbildungen zum/zur Techniker:in für Bautechnik oder zum/zur Industriemeister:in im Bereich Leitungsbau sind möglich. Wer motiviert ist, kann sogar ein Studium im Bauingenieurwesen beginnen. Zusätzlich bieten sich Spezialisierungen in Kanalsanierung, Umwelttechnik oder Vermessung an.
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