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Gehalt als Kanalbauer:in – Infrastrukturtechnik

Dauer: 36 Monate
Einstiegsgehalt: Ungefähr 3.200 Euro
Ausbildungstyp: Duale Ausbildung

Ausbildungsvergütung als Kanalbauer:in im Bereich Infrastrukturtechnik im Überblick

Als Kanalbauer:in im Schwerpunkt Infrastrukturtechnik bist du täglich dafür verantwortlich, dass die unterirdische Infrastruktur unserer Städte funktioniert. Bereits während deiner dualen Ausbildung wirst du für deinen Einsatz fair entlohnt. In tarifgebundenen Betrieben richtet sich die Ausbildungsvergütung nach festen Vereinbarungen. Im Baugewerbe bekommst du im ersten Ausbildungsjahr rund 1.080 Euro brutto im Monat. Im zweiten Jahr steigt dein Gehalt auf 1.200 Euro, und im dritten Lehrjahr erhältst du bis zu 1.550 Euro – zumindest in den alten Bundesländern ohne Berlin. In Berlin und in den neuen Bundesländern gibt es leichte Abweichungen, die meist etwas darunterliegen.

Gehalt nach der Ausbildung: Was du als Kanalbauer:in mit dem Schwerpunkt Infrastrukturtechnik verdienst

Sobald du deine Ausbildung abgeschlossen hast, profitierst du finanziell von deinem handwerklichen Know-how. Als Kanalbauer:in bist du nicht nur gefragt, sondern auch gut bezahlt. Dein technisches Verständnis für Erdarbeiten, Schachtbau und Rohrverlegung macht dich zu einem unverzichtbaren Teil jeder Baustelle. Im direkten Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen im Baugewerbe liegt dein Startgehalt deutlich über dem Durchschnitt. Du beginnst deine Karriere mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von 3.200 Euro. Damit gehörst du zu den besserverdienenden Fachkräften mit abgeschlossener Ausbildung. Diese finanzielle Basis ermöglicht dir einen soliden Einstieg ins Berufsleben.

Je mehr Berufserfahrung du sammelst, desto mehr zahlt sich dein Einsatz auch finanziell aus. Nach einigen Jahren im Beruf liegt dein durchschnittliches Monatsgehalt bei etwa 3.500 Euro. Wenn du zusätzliche Verantwortung übernimmst oder dich weiterqualifizierst, kannst du sogar bis zu 3.900 Euro verdienen. Besonders lohnenswert ist eine Weiterbildung zum Polierer oder zur Poliererin sowie zum staatlich geprüften Techniker oder zur staatlich geprüften Technikerin. Zudem sorgen tariflich verhandelte Lohnerhöhungen regelmäßig für ein Plus auf deinem Konto.

Regionale Unterschiede beim Gehalt für Kanalbauer:innen – Infrastrukturtechnik

Auch dein Wohn- und Arbeitsort hat Einfluss auf dein Gehalt als Kanalbauer:in in der Infrastrukturtechnik. In den westlichen Bundesländern verdienst du in der Regel mehr als im Osten. In Baden-Württemberg liegt das durchschnittliche Bruttoeinkommen bei 3.700 Euro, dicht gefolgt von Bayern mit 3.600 Euro. In Mecklenburg-Vorpommern beträgt das Gehalt hingegen 3.000 Euro, während du in Sachsen auf 3.100 Euro kommst. Die Tarifbindung deines Arbeitgebers wirkt sich ebenfalls positiv aus. Wer bei einem tarifgebundenen Unternehmen arbeitet, profitiert in der Regel von einem höheren und verlässlicheren Einkommen.

Wo genau du besonders gut verdienst und in welchen Bundesländern noch Luft nach oben besteht, zeigt dir unsere interaktive Deutschlandkarte. Sie liefert dir einen Überblick über die regionalen Unterschiede beim Gehalt als Kanalbauer:in im Bereich Infrastrukturtechnik.

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Weiterführende Infos zum Artikel
- Datenbasis: Sämtliche Berechnungen in diesem Artikel basieren auf aktuellen Forschungsdaten (Bundesinstitut für Berufsbildung/BIBB und Bundesagentur für Arbeit).
- Beispielcharakter: Alle Berechnungen haben Beispielcharakter - ein rechtlicher Anspruch auf genannte Lohnniveaus ist hieraus nicht ableitbar.
- Brutto/Netto: Bei den genannten Gehaltsangaben handelt es sich um Brutto-Werte.
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