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Wasserbauer:in

Dauer: 36 Monate
Einstiegsgehalt: Ungefähr 3.400 Euro
Ausbildungstyp: Klassische duale Ausbildung

Das machst du in der Ausbildung zum/zur Wasserbauer:in

  • Du sicherst und pflegst Dämme, Ufer, Schleusen und Küstenschutzanlagen.
  • Du inspizierst Bauwerke wie Wehre, Stauseen und Regelungsanlagen.
  • Du führst Messungen von Wasserständen und -tiefen durch.
  • Du entfernst Treibgut und stellst Schifffahrtszeichen auf.
  • Du führst kleinere Instandsetzungen selbst durch oder begleitest größere Reparaturen.
  • Du überwachst Bauprojekte im Bereich Wasserbau.
  • Du hilfst bei Hochwasser, Sturmfluten oder anderen Katastrophen, Wasserwege und Küsten zu schützen.

Fakten

Abschluss
Keiner
Art der Ausbildung
Klassische duale Ausbildung
Verkürzung möglich?
Ja.
Einstiegsgehalt
Ungefähr 3.400 Euro
Vergütung
Zwischen 1.080 und 1.550 Euro
Ausbildungsdauer
36 Monate

Der Beruf im Detail

Was erwartet dich in der Ausbildung zum/zur Wasserbauer:in?

Als Wasserbauer:in arbeitest du da, wo andere Urlaub machen: an Flüssen, Seen, Küsten oder Kanälen. Deine Hauptaufgabe ist es, die Infrastruktur an und auf Gewässern in Schuss zu halten. Dazu sicherst du Dämme und Ufer. Für Wehre und Schleusen führst du regelmäßige Überprüfungen durch und reparierst sie gegebenenfalls. Du misst Wasserstände, dokumentierst Strömungen und sorgst mit Pegelanlagen und Schifffahrtszeichen für die Sicherheit auf dem Wasser. Wenn größere Bauprojekte anstehen, bist du ebenfalls mit dabei und im Notfall auch im Hochwasserschutz aktiv. Die Arbeit ist abwechslungsreich, oft draußen und nicht immer ganz trocken, aber dafür umso spannender.

Wie läuft die Ausbildung zum/zur Wasserbauer:in ab?

Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet im dualen System statt. Du lernst also im Betrieb und in der Berufsschule. Im Betrieb bekommst du praktisches Wissen: von der Bauwerksinstandhaltung über Vermessungen bis hin zum Umgang mit Maschinen, Booten und Schwimmbaggern. In der Berufsschule stehen technische Grundlagen, Naturwissenschaften und allgemeinbildende Fächer auf dem Stundenplan. Der Unterricht erfolgt meist blockweise. Zwischendurch gibt’s überbetriebliche Lehrgänge, die dich auf spezielle Aufgaben vorbereiten, wie das Arbeiten mit Stahlwasserbau oder Hochwasserschutzmaßnahmen. Deine Ausbildung schließt du mit einer Prüfung am Ende des dritten Jahres ab.

Wie hoch ist das Gehalt als Wasserbauer:in?

Die genaue Ausbildungsvergütung hängt stark vom Bundesland ab und auch davon, ob du in der freien Marktwirtschaft oder im öffentlichen Dienst arbeitest. Auf die drei Jahre gesehen kannst du aber von guten 1.300 Euro pro Monat ausgehen. Nach der Ausbildung erwartet dich ein Einstiegsgehalt von durchschnittlich 3.400 Euro in den Beruf. Falls du wissen willst, wie hoch die Vergütung in den einzelnen Ausbildungsjahren ausfällt und welche Spitzengehälter realistisch sind, findest du auf unserer Seite rund ums Gehalt alle wichtigen Informationen.

Was musst du mitbringen, um Wasserbauer:in zu werden?

Offiziell brauchst du keinen bestimmten Schulabschluss, aber die meisten Azubis starten die Ausbildung mit einem mittleren Bildungsabschluss. Wichtig ist außerdem ein Nachweis über Schwimmkenntnisse, zum Beispiel das Freischwimmerabzeichen. Technisches Verständnis, handwerkliches Geschick und körperliche Fitness sind in diesem Beruf besonders gefragt. Du solltest gern draußen arbeiten, auch bei Wind und Wetter. Mathe-, Physik- und Technikkenntnisse helfen dir beim Rechnen von Gefällen, bei Vermessungen und dem Umgang mit Maschinen. Umsicht, Teamfähigkeit und selbstständiges Arbeiten sind ebenfalls wichtige Eigenschaften, die du mitbringen solltest.

Wie sind die Aufstiegschancen als Wasserbauer:in?

  • Du kannst dich zum/zur Techniker:in für Bautechnik mit Schwerpunkt Tiefbau oder Wasserbau weiterbilden.
  • Du hast die Möglichkeit, eine Meisterprüfung im Bereich Tiefbau oder Wasserbau abzulegen.
  • Du kannst ein Studium im Bereich Bauingenieurwesen, Wasserwirtschaft oder Umweltingenieurwesen beginnen.
  • Du kannst dich auf bestimmte Bereiche wie Küstenschutz, Gewässerpflege oder Hochwassermanagement spezialisieren.
  • Mit Erfahrung und Weiterbildungen sind auch Führungspositionen, wie zum Beispiel als Bauleiter:in, erreichbar.

Einstieg Reality-Check

Interesse an Technik

Fit in Bio, Chemie, Physik

Helfer-Mentalität

Verantwortung übernehmen

Fit in Deutsch

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