Als Estrichleger:in beginnst du deine Karriere mit einer dualen, betrieblichen Ausbildung. Während deiner Ausbildung zum Estrichleger oder zur Estrichlegerin erhältst du eine tariflich geregelte Ausbildungsvergütung. In den neuen Bundesländern liegt diese bei 1.100 Euro im ersten Jahr, 1.200 Euro im zweiten Jahr und 1.500 Euro im dritten Jahr brutto pro Monat. In den alten Bundesländern steigst du nach dem ersten Jahr auf 1.300 Euro und im dritten Jahr auf 1.600 Euro. In Berlin beträgt die Staffel 1.100 Euro, 1.300 Euro und 1.500 Euro. Zusätzlich zahlen manche Betriebe Weihnachts- oder Urlaubsgeld, was deinen Verdienst in der Ausbildung weiter steigern kann.
Nach Abschluss deiner Ausbildung steigt das Gehalt als Estrichleger:in deutlich. Du arbeitest eigenständig, verlegst Estriche in Neubauten oder bei Sanierungen, steuerst Maschinen und bist für präzise Arbeitsschritte verantwortlich. Je nach Betrieb können Zuschläge für Montageeinsätze, Schichtarbeit oder Arbeit unter besonderen Witterungsbedingungen hinzukommen. Die regionale Auftragslage kann ebenfalls Einfluss auf deinen Verdienst haben.
Das Einstiegsgehalt nach der Gesellenprüfung liegt bei 2.800 Euro brutto pro Monat. Mit diesem Lohn positionierst du dich im soliden Mittelfeld der Baugewerkslöhne und schaffst dir eine stabile Basis für deinen weiteren Berufsweg. Mit zunehmender Erfahrung steigt auch das Gehalt als Estrichleger:in. Drei bis fünf Jahre nach dem Abschluss liegt der Durchschnittsverdienst bei ca. 3.100 Euro. Erfahrene Fachkräfte, die komplexe Baustellen leiten oder Spezialaufträge übernehmen, können bis zu 3.500 Euro monatlich verdienen. Wer den Meistertitel erwirbt, kann entweder Führungspositionen im Unternehmen übernehmen oder den Schritt in die Selbstständigkeit wagen, was oft mit einem deutlichen Gehaltsplus verbunden ist. Auch Spezialisierungen wie Industrieestrich oder Sanierungstechniken können sich finanziell lohnen.
Die Höhe des Gehalts als Estrichleger:in hängt auch vom Arbeitsort ab. In Baden-Württemberg und Hessen verdienen Fachkräfte im Durchschnitt 3.300 Euro brutto im Monat. Bayern, Hamburg und Nordrhein-Westfalen folgen mit 3.200 Euro. Berlin, Niedersachsen und Schleswig-Holstein liegen bei 3.000 Euro. In Brandenburg, Sachsen und Thüringen sind es im Schnitt 2.800 Euro, während Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt mit 2.700 Euro die niedrigsten Werte verzeichnen. Damit ergibt sich zwischen dem best- und dem schlechtbezahlten Bundesland eine Differenz von 600 Euro brutto im Monat.
Unsere interaktive Gehaltskarte zeigt dir genau, in welchem Bundesland das Gehalt als Estrichleger:in am höchsten ist. Fahre einfach mit der Maus über die Karte, um den jeweiligen Wert zu sehen.
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Weiterführende Infos zum Artikel
- Datenbasis: Sämtliche Berechnungen in diesem Artikel basieren auf aktuellen Forschungsdaten (Bundesinstitut für Berufsbildung/BIBB und Bundesagentur für Arbeit).
- Beispielcharakter: Alle Berechnungen haben Beispielcharakter - ein rechtlicher Anspruch auf genannte Lohnniveaus ist hieraus nicht ableitbar.
- Brutto/Netto: Bei den genannten Gehaltsangaben handelt es sich um Brutto-Werte.
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