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Gehalt als Holzspielzeugmacher:in

Dauer: 36 Monate
Einstiegsgehalt: Ungefähr 3.100 Euro
Ausbildungstyp: Duale Ausbildung

Was du als Holzspielzeugmacher:in während der Lehrjahre verdienst

Als Holzspielzeugmacher:in kannst du deine kreative Ader voll ausleben. Die Ausbildungsvergütung ist zwar erstmal nicht ganz so üppig, ermöglicht dir aber erste finanzielle Unabhängigkeit. Der Beruf ist ein anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk. In der dualen Ausbildung bekommst du Geld vom Ausbildungsbetrieb. Wie viel das ist, hängt stark von Region und Branche ab. Im Tischlerhandwerk erhältst du zum Beispiel im ersten Jahr zwischen 680 und 810 Euro brutto, im zweiten Jahr 810 bis 940 Euro und im dritten Jahr 920 bis 1.070 Euro. In der holzverarbeitenden Industrie sind es sogar 980 bis 1.110 Euro im ersten Jahr und bis zu 1.270 Euro im dritten Jahr.

Berufseinstieg: Wie sich dein Gehalt als Holzspielzeugmacher:in nach der Ausbildung entwickelt

Mit abgeschlossener Ausbildung verbessern sich deine Gehaltsaussichten spürbar. Zwar zählt die Holzspielzeugherstellung nicht zu den bestbezahlten Branchen, aber dein Lohn reicht gut für den Einstieg ins Berufsleben. Tarifverträge, falls vorhanden, regeln das Mindestgehalt – allerdings zahlen nicht alle Betriebe nach Tarif. Als Berufsanfänger:in liegt dein Gehalt als Holzspielzeugmacher:in je nach Bundesland bei ungefähr 3.100 Euro brutto im Monat. Mit wachsender Erfahrung steigt dein Gehalt auf rund 3.500 Euro. Spitzenverdiener:innen erreichen bis zu 4.000 Euro brutto monatlich.

Gehalt als Holzspielzeugmacher:in im Bundesländervergleich

Dein Einkommen als Holzspielzeugmacher:in hängt stark vom Bundesland ab, in dem du arbeitest. In Baden-Württemberg, Hamburg und Hessen liegt der Monatsverdienst im Schnitt bei 3.700 Euro brutto. Bayern und Nordrhein-Westfalen folgen dicht mit etwa 3.600 Euro. Deutlich niedriger fällt das Durchschnittsgehalt in den ostdeutschen Bundesländern aus: In Sachsen, Brandenburg und Thüringen sind es meist nur 3.100 Euro pro Monat.

Diese Differenzen haben strukturelle Gründe: In westlichen Bundesländern gibt es mehr tarifgebundene Betriebe und größere Unternehmen der Holz- und Spielwarenindustrie. Hier wird oft nach festen Tarifverträgen bezahlt, was die Gehälter nach oben zieht. Im Osten dagegen dominieren kleinere Werkstätten oder Familienbetriebe ohne Tarifbindung, bei denen das Gehaltsniveau tendenziell geringer ausfällt. Hinzu kommt: Die Lebenshaltungskosten in Ostdeutschland sind meist niedriger. Das spiegelt sich auch im Lohngefüge wider.

Wo du besonders gut verdienst und wo es noch Luft nach oben gibt, zeigt dir unsere interaktive Gehaltskarte für Deutschland:

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Weiterführende Infos zum Artikel
- Datenbasis: Sämtliche Berechnungen in diesem Artikel basieren auf aktuellen Forschungsdaten (Bundesinstitut für Berufsbildung/BIBB und Bundesagentur für Arbeit).
- Beispielcharakter: Alle Berechnungen haben Beispielcharakter - ein rechtlicher Anspruch auf genannte Lohnniveaus ist hieraus nicht ableitbar.
- Brutto/Netto: Bei den genannten Gehaltsangaben handelt es sich um Brutto-Werte.
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