Wenn du dich für eine Ausbildung als Modist:in entscheidest, beginnt dein Weg mit einer spannenden Mischung aus Handwerk und Kreativität. Im dualen Ausbildungssystem erhältst du dafür auch Geld – und zwar nicht zu knapp: Im ersten Jahr bekommst du rund 1.180 Euro brutto pro Monat, im zweiten 1.220 Euro und im dritten Jahr 1.260 Euro. Allerdings solltest du einplanen, dass je nach Schule zusätzliche Materialkosten auf dich zukommen können. Stoffe, Garne, Werkzeuge oder spezielle Kurse müssen oft selbst bezahlt werden. Das kann sich mit der Zeit summieren. Informiere dich deshalb am besten frühzeitig, welche Ausgaben in deinem Ausbildungsbetrieb oder an deiner Berufsschule auf dich zukommen, damit du finanziell gut vorbereitet bist.
Nach dem erfolgreichen Abschluss deiner Modist:innen-Ausbildung wartet ein Gehalt, das sich sehen lassen kann – zumindest im kreativen Handwerk. Mit einem Einstiegsgehalt von 2.700 Euro brutto pro Monat bewegst du dich über dem Durchschnitt vieler handwerklicher Berufe. Gerade für junge Menschen ohne Berufserfahrung ist das ein solider Anfang. Vor allem tariflich gebundene Betriebe zahlen fair und transparent. Quelle
Je mehr Expertise du sammelst, desto mehr macht sich dein Können auf dem Konto bemerkbar. Im Durchschnitt verdienen Modist:innen etwa 3.000 Euro brutto im Monat. Mit etwas mehr Berufserfahrung kann dein Gehalt auf bis zu 3.300 Euro ansteigen. Das entspricht einer Steigerung von rund 600 Euro gegenüber dem Einstiegsgehalt.
Je nachdem, in welchem Bundesland du arbeitest, schwankt dein Einkommen deutlich. Besonders gut schneiden Hessen, Hamburg und Baden-Württemberg ab: Dort erhalten Modist:innen im Schnitt 3.100 Euro monatlich. Auch Bayern und NRW bieten mit 3.000 Euro stabile Verhältnisse. Deutlich geringer fällt das Einkommen im Osten aus: In Brandenburg, Sachsen oder Thüringen sind es lediglich 2.600 Euro. Das ergibt ein Lohngefälle von bis zu 500 Euro – ein Aspekt, den du bei der Jobsuche nicht unterschätzen solltest.
Ob du in deiner Region über oder unter dem Schnitt liegst, verrät dir unsere interaktive Gehaltskarte. Klick dich durch und finde heraus, wo dein Potenzial am besten bezahlt wird!
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Weiterführende Infos zum Artikel
- Datenbasis: Sämtliche Berechnungen in diesem Artikel basieren auf aktuellen Forschungsdaten (Bundesinstitut für Berufsbildung/BIBB und Bundesagentur für Arbeit).
- Beispielcharakter: Alle Berechnungen haben Beispielcharakter - ein rechtlicher Anspruch auf genannte Lohnniveaus ist hieraus nicht ableitbar.
- Brutto/Netto: Bei den genannten Gehaltsangaben handelt es sich um Brutto-Werte.
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