Die Ausbildung zum Servicefahrer oder zur Servicefahrerin erfolgt meist dual. Du bist also abwechselnd im Betrieb und in der Berufsschule. Je nach Branche bekommst du eine monatliche Ausbildungsvergütung. In tarifgebundenen Betrieben fällt diese oft höher aus. Ein Beispiel: In der Textilreinigung liegt das Gehalt für Servicefahrer:innen im ersten Ausbildungsjahr bei rund 1.100 Euro brutto, im zweiten Jahr bei etwa 1.170 Euro.
Als Berufseinsteiger:in bekommst du zunächst ein solides Grundgehalt. Dabei hängt dein Einkommen stark davon ab, ob du in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitest, ob du Zusatzqualifikationen mitbringst und wie groß dein Arbeitgeber ist. Große Logistikdienstleister oder Konzerne zahlen in der Regel mehr als kleinere Betriebe im Handwerk oder im regionalen Transport. Wer als Berufsstarter:in sein Gehalt geschickt verhandelt, kann vom Start weg mehr aus dem Beruf als Servicefahrer:in herausholen. Das Einstiegsgehalt liegt bei rund 2.200 Euro brutto im Monat. Dieser Wert gilt vor allem für den direkten Berufseinstieg nach der Ausbildung. Übernimmst du zusätzliche Aufgaben wie Nachtschichten oder den Transport von Gefahrgut, kann dein Startgehalt entsprechend höher ausfallen.
Mit zunehmender Berufserfahrung verbessert sich das Gehalt für Servicefahrer:innen deutlich. Nach drei bis fünf Jahren im Job liegt der Monatslohn im Schnitt bei 2.600 Euro. Wer länger im Beruf tätig ist oder Zusatzaufgaben wie die Planung von Routen oder die Einweisung neuer Kolleg:innen übernimmt, kann bis zu 3.000 Euro brutto verdienen. In tariflich geregelten Betrieben profitieren Beschäftigte zudem von regelmäßigen Lohnsteigerungen und Sonderzahlungen wie Urlaubsgeld.
Beim Gehalt für Servicefahrer:innen gibt es spürbare Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Ein Grund dafür sind die regional unterschiedlichen Lebenshaltungskosten und die Wirtschaftskraft der jeweiligen Bundesländer. In wirtschaftsstarken Regionen wie Bayern, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz liegt das Durchschnittsgehalt bei rund 2.700 Euro brutto im Monat. Diese Bundesländer bieten oft mehr Industrie, Logistikzentren und größere Unternehmen, die höhere Löhne zahlen können. In Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen liegt das Gehalt mit rund 2.600 Euro etwas niedriger, aber immer noch über dem Bundesschnitt. In ostdeutschen Bundesländern wie Sachsen, Thüringen und Berlin beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt etwa 2.400 Euro. Hier spielt unter anderem eine geringere Wirtschaftsdichte eine Rolle.
Nutze unsere interaktive Deutschlandkarte, um herauszufinden, wo sich dein Wohnort finanziell besonders auszahlt. Einfach auf dein Bundesland klicken und Gehaltsdaten checken!
---------------
Weiterführende Infos zum Artikel
- Datenbasis: Sämtliche Berechnungen in diesem Artikel basieren auf aktuellen Forschungsdaten (Bundesinstitut für Berufsbildung/BIBB und Bundesagentur für Arbeit).
- Beispielcharakter: Alle Berechnungen haben Beispielcharakter - ein rechtlicher Anspruch auf genannte Lohnniveaus ist hieraus nicht ableitbar.
- Brutto/Netto: Bei den genannten Gehaltsangaben handelt es sich um Brutto-Werte.
---------------
Mit Einstieg findest du passende Ausbildungsplätze, Studiengänge und Gap-Year-Möglichkeiten. Melde dich an oder registriere dich und starte in
#DeineZukunft!
Du bist dir noch nicht sicher, was du beruflich machen möchtest? Dann absolviere unseren Interessencheck.
Mit diesem Online-Test findest du ganz einfach heraus, welche Berufe und Studiengänge zu dir passen.
#DeineZukunft
Registriere dich kostenlos und erstelle ein Profil – oder logge dich einfach ein, wenn du bereits einen Account hast. Dein Testergebnis kannst du in deinem Nutzerprofil jederzeit einsehen.
Anmelden
Passwort vergessen
Du erhältst sofort eine E-Mail, mit der du dein Passwort zurücksetzen kannst. Kontrolliere auch den Spam-Ordner, falls die Mail nicht in den nächsten Minuten ankommt.
Dein Passwort wurde geändert
Dein Passwort wurde erfolgreich geändert. Du kannst dich jetzt mit deinen neuen Daten einloggen.
Viel Spaß