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Gehalt als Wirtschaftsjurist:in – Wirtschaftsrecht (Bachelor of Laws)

Dauer: 3,5 Jahre
Einstiegsgehalt: Ungefähr 5.930 Euro
Ausbildungstyp: Duales Studium

Wirtschaftsjurist:in werden: Dieses Gehalt erwartet dich während der Ausbildung

Du willst wissen, wie sich das Gehalt im Bereich Wirtschaftsrecht entwickelt? Dann lohnt sich ein Blick auf die Verdienstmöglichkeiten während des dualen Studiums. Das durchschnittliche Gehalt liegt aktuell bei etwa 800 Euro im Monat – was dir schon früh finanzielle Planungssicherheit bietet. Zu Beginn bekommst du ca. 700 Euro und zum Ende hin sind es dann immerhin 900 Euro. Wenn du dich also für ein Studium entscheidest, das Theorie und Praxis verbindet, bekommst du als Wirtschaftsjurist:in ein monatliches Gehalt, das zwar noch ausbaufähig ist, aber eine solide Grundlage schafft.

Zum Vergleich: Besonders gut verdienen aktuell dual Studierende im gehobenen nichttechnischen Dienst beim Bundesnachrichtendienst mit rund 1.300 Euro pro Monat. Deutlich weniger gibt es dagegen für angehende Schornsteinfeger:innen – sie starten mit etwa 600 Euro.

700 Euro 800 Euro 900 Euro Gehalt zum Ausbildungsbeginn Durchschnittliches Gehalt Gehalt zum Ausbildungsende © Einstieg GmbH

Wirtschaftsjurist:in: Deutlich mehr Gehalt im anstehenden Job

Wenn du dein duales Studium im Fach Wirtschaftsrecht erfolgreich abschließt, hast du die erste Etappe deiner Karriere gemeistert. Als Wirtschaftsjurist:in mit einem Bachelor erwartet dich direkt ein starkes Gehalt: Im Bereich Wirtschaftsrecht liegt das Einstiegsgehalt durchschnittlich bei rund 5.930 Euro brutto im Monat. Entscheidest du dich für einen weiterführenden Abschluss, etwa den Master of Law, kann sich das ebenfalls auf dein Gehalt auswirken. Denn das Gehalt für Wirtschaftsjurist:innen mit Master liegt meist spürbar über dem Niveau von Berufseinsteiger:innen mit reinem Bachelorabschluss.

Doch was bedeutet das in der Praxis – was bleibt dir von deinem Wirtschaftsjurist:innen-Gehalt eigentlich netto? Angenommen, du steigst mit einem Bruttogehalt von 5.933 Euro pro Monat ein, wohnst in Nordrhein-Westfalen, bist ledig, hast keine Kinder und bist in Steuerklasse I eingestuft. Dann kannst du mit etwa 3.450 bis 3.600 Euro netto rechnen – abhängig von deiner Krankenkasse und weiteren Faktoren.

Damit gehören Wirtschaftsjurist:innen bereits zum oberen Gehaltsdrittel unter Berufseinsteiger:innen. Dein Gehalt als Wirtschaftsjurist:in erlaubt dir also von Anfang an finanzielle Unabhängigkeit – und bietet genug Spielraum für Miete, Rücklagen und vielleicht auch die erste größere Investition. Die Gehaltsentwicklung geht bis zu 7.780 Euro monatlich brutto – vor allem dann, wenn du dich gezielt weiterbildest und zunehmend Verantwortung übernimmst.

So stark unterscheidet sich das Gehalt für Wirtschaftsjurist:innen je nach Bundesland

Auch der Standort spielt eine wichtige Rolle für dein Einkommen. Denn das durchschnittliche Gehalt als Wirtschaftsjurist:in variiert je nach Bundesland teils erheblich. Besonders hoch ist das Einkommen derzeit in Baden-Württemberg mit rund 7.110 Euro brutto im Monat – gefolgt von Hessen (7.060 Euro), Hamburg (7.000 Euro) und Bayern (6.940 Euro). Damit liegen diese Regionen deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt. Im Mittelfeld bewegen sich zum Beispiel Nordrhein-Westfalen (6.810 Euro), Rheinland-Pfalz (6.720 Euro) oder Bremen (6.640 Euro).

Etwas geringer fällt das Gehalt für Wirtschaftsjurist:innen in einigen ostdeutschen Bundesländern aus: In Mecklenburg-Vorpommern (5.840 Euro), Sachsen-Anhalt (5.920 Euro) oder Brandenburg (5.970 Euro) liegt das durchschnittliche Monatsgehalt zum Teil über 1.000 Euro unter dem Wert der Top-Regionen. Wenn du also örtlich flexibel bist, kann sich ein Berufseinstieg im Süden oder Westen Deutschlands finanziell besonders lohnen.

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Weiterführende Infos zum Artikel
- Datenbasis: Sämtliche Berechnungen in diesem Artikel basieren auf aktuellen Forschungsdaten (Bundesinstitut für Berufsbildung/BIBB und Bundesagentur für Arbeit).
- Beispielcharakter: Alle Berechnungen haben Beispielcharakter - ein rechtlicher Anspruch auf genannte Lohnniveaus ist hieraus nicht ableitbar.
- Brutto/Netto: Bei den genannten Gehaltsangaben handelt es sich um Brutto-Werte.
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